Seit der ersten Ausschreibung im Juni 2025 hat der Innovationspool des Kompetenzzentrums Landschaftsresilienz (CLaRe) neun Projekte in den Förderlinien
Short-Term Scientific Missions (STSM), Studierendenprojekte, Outreach-Aktivitäten sowie inter- und transdisziplinäre Initiativen unterstützt.
Acht Projekte sind bereits abgeschlossen und zeigen damit die schnelle und sichtbare Wirkung des Programms.
Die geförderten Aktivitäten reichen von internationaler Forschungszusammenarbeit und Feldkampagnen bis hin zu kreativen Formaten der Wissenschaftskommunikation,
darunter eine öffentliche Ringvorlesung sowie weitere Outreach-Outputs. Während die zweite Ausschreibung (Anfang 2026) kürzlich geschlossen wurde und die eingereichten
Projekte derzeit evaluiert werden, verdeutlicht die erste Förderrunde bereits, wie gezielte Unterstützung Forschungsqualität, internationale Vernetzung und gesellschaftlichen
Dialog stärken kann.
Mehrere STSM-Projekte stärkten die internationale Forschungszusammenarbeit und erweiterten vergleichende Perspektiven in der Landschaftsresilienzforschung.
Forschungsaufenthalte ermöglichten den direkten Austausch mit internationalen Expert*innen und halfen, Analysen, Interpretationen und Manuskripte weiter zu schärfen.
Der Forschungsaufenthalt im Vereinigten Königreich stärkte die länderübergreifende Vergleichbarkeit unserer Agroforst-Studie und vertiefte mein Verständnis nationaler Kontexte.
Die Präsentation und kritische Diskussion der Ergebnisse mit Expert*innen erweiterte die analytische Perspektive und stieß einen echten Co-Learning-Prozess an.
Zudem initiierte die Mission neue internationale Kooperationen und erhöhte sowohl die wissenschaftliche Qualität als auch die potenzielle Wirkung des Artikels deutlich.
Der Innovationspool unterstützte zudem Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierende, indem er umfangreiche empirische Arbeiten, eigenständige Datenerhebungen und praxisnahe
Erfahrungen in forschungsgetriebenen Feldkampagnen ermöglichte. Diese Projekte lieferten Originaldaten und stärkten den Kompetenzaufbau im Themenfeld.
Die Förderung ermöglichte umfangreiche Feldarbeiten im Rahmen meiner Masterarbeit, einschließlich einer eigenständigen Datenerhebung in mehreren Untersuchungsregionen,
die im regulären Rahmen des Studiums nicht realisierbar gewesen wäre. Dadurch konnte ich originale empirische Daten zur Forschung über Waldstörungen und Landschaftsresilienz beitragen
und sowohl die wissenschaftliche Qualität des Projekts als auch meine Entwicklung als Nachwuchswissenschaftler deutlich stärken.
Outreach-Projekte machten Forschung auch außerhalb der Wissenschaft sichtbar und förderten den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Kreative Formate und Kooperationen halfen dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse in inklusive Lernangebote zu übersetzen und die Sichtbarkeit der Landschaftsresilienzforschung zu stärken.
Die Förderung war äußerst motivierend und persönlich sehr bedeutsam. Sie stellte die notwendigen Ressourcen bereit, um eine eigenständige Outreach-Idee umzusetzen,
mit kreativen Formaten zu experimentieren und das Projekt im Sinne der Überzeugung zu gestalten, dass Waldwissenschaft für alle zugänglich und relevant sein sollte.
Sie machte es möglich, Forschung in inklusive Lernerfahrungen zu übersetzen und Brücken zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zu bauen.
Die Unterstützung war zentral für den Erfolg dieser STSM. Sie ermöglichte eine persönliche Zusammenarbeit und einen Austausch vor Ort, der sonst nicht möglich gewesen wäre.
In Zeiten, in denen Online-Meetings alltäglich sind, kann die Tiefe und Qualität direkter Kommunikation kaum überschätzt werden – klarer und fruchtbarer Austausch ist wesentlich
für wissenschaftliche Exzellenz.
Die Förderung war entscheidend für den Erfolg unseres Projekts. Sie ermöglichte unserem internationalen Team den Zugang zu modernsten digitalen Werkzeugen der Forstwissenschaft,
eine intensive Feldkampagne in Oklahoma sowie die Entwicklung innovativer Forschungsansätze. Dadurch konnten wir drängende Fragen zur Waldbrandresilienz in den Cross Timbers bearbeiten
und die wissenschaftliche Zusammenarbeit über Kontinente hinweg stärken.
Die Förderung war essenziell, um dieses Projekt umzusetzen und formale Kooperationen aufzubauen. Sie unterstützte Reise und Forschungsaufenthalt,
ermöglichte Feldarbeit in einer abgelegenen Region und machte es möglich, grundlegende Basisdaten zu erheben – bei gleichzeitiger Stärkung internationaler Zusammenarbeit,
Capacity Building und langfristiger Forschungspartnerschaften.
Traditionelle wissenschaftliche Finanzierung vernachlässigt häufig Outreach-Aktivitäten und Wissenschaftskommunikation. Die Förderung ermöglichte es uns,
ein Team von Expert*innen zusammenzubringen, ambitioniert zu denken und kreative Ansätze umzusetzen, die unseren gesellschaftlichen Impact als Forschende stärken.
Ausblick: Die zweite Ausschreibung (Anfang 2026) ist geschlossen, die eingereichten Projekte werden derzeit evaluiert. Weitere Ergebnisse und Outputs werden im Laufe des Jahres 2026 veröffentlicht.
Innovationspool: Erste Zwischenbilanz nach der ersten Förderrunde
Internationale Zusammenarbeit und Forschung
Feldarbeit und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Outreach und gesellschaftliche Wirkung
Weitere Stimmen aus geförderten Projekten
Vanessa Volckens
Simon Schulze
Michela Audisio
Guy Low
Thomas Hay & José Ortega
Sharat Paligi
Christina Hackmann