PD Dr. Almut Schneider

Privatdozentin für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit


  • Seit 2026 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Arbeitsstellenleiterin) am Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters der Philipps-Universität Marburg im Projekt: „Das Theater des Hans Sachs“;
  • 2019 – 2025 Wissenschaftliche Redakteurin des „Frühneuhochdeutschen Wörterbuchs“ an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen;
  • 2011 – 2018 Vertretungsprofessuren (teils mehrfach) an den Universitäten Berlin (HU), Frankfurt am Main, Magdeburg, Göttingen und Potsdam;
  • 2011 Habilitation an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt;
  • 2002 – 2011Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Eichstätt;
  • 2001 Promotion an der Universität Göttingen; Studium der Germanistik, Kunstgeschichte, Physik, Pädagogik und Philosophie an der Universität Göttingen.

Theoretische und methodische Schwerpunkte:

  • Poetik und Musiktheorie
  • Historische Ästhetik
  • Historische Medialität (Text und Textil)
  • Sprach- und Übersetzungsreflexion
  • Historische Semantik
  • Mittelalter in den modernen Künsten
  • Epik und Lyrik des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit
  • Höfischer Roman
  • Konrad von Würzburg

  • Klang, Musik, Poetik in mittelalterlicher Dichtkunst
  • Kunst – Kunsthandwerk – Handwerkskunst in Mittelalter und Früher Neuzeit
  • Historische Semantik
  • Antike in mittelalterlicher Imagination

  • Beteiligung am DFG-Netzwerk „Lautsphären des Mittelalters“ (2021-2025) mit einem Projekt zu „Klang – Raum – Bewegung. Poetik und ‚Synästhesie‘ in Texten des deutschen Mittelalters“
  • Beteiligung am DFG-Netzwerk “Zeitfugen“ (2022-2024) mit einem Projekt zur Trojarezeption in Texten des Deutschen Mittelalters
    • „Zur Musik der Engel in deutschen Texten des Mittelalters“. Vortrag auf der internationalen Tagung „Medialisierung des Ephemeren. Dimensionen des Akustischen in Texten, Bildern, Artefakten des Mittelalters“ des DFG-Netzwerkes „Lautsphären“, Berlin 20.-22.10. 2021.
    • Weben – Umhüllen – Zerreißen. Gewebe und Gewebemetaphorik in der Berührung von höfischem Erzählen und poetologischer Reflexion“. Vortrag auf der internationalen Tagung „Text und Paratext – Praktiken und Strategien vormoderner Werkpolitik“, organisiert von Silvia Reuvekamp, 19.-20. Mai 2022.
    • „daz gevilde nach dem helde klang. Zur Poetologie intersensorischer Lautsphären in Wolframs „Parzival“. Vortrag auf der Tagung der internationalen Artusgesellschaft / Deutsch-österreichischer Sektion zum Thema „Artusroman und Klanglichkeit“, Salzburg, 22.-25. Februar 2023.
    • „Zwischen ars und techne. Reflexionen des Neuen im Kontext künstlerisch-handwerklichen Hervorbringens in deutschsprachigen Texten des 15. und 16. Jahrhunderts.“ Vortrag auf der Tagung „Innovationsrhetoriken. Die Faszination des Neuen im 14. bis 16. Jahrhundert“ der Kommission zur Erforschung der Kultur des Spätmittelalters der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Göttingen, 27.-29. Juni 2024.
    • „jüdisch, arabisch, kriechisch, latîn. Sprach-Konstellationen und ihre Verflechtungserzählungen in Texten des 13. Jahrhunderts“. Vortrag auf der 44. Mediävistentagung „Konstellationen“ des Thomas-Instituts, Köln, 9.-13. September 2024.
    • „Literarische Reflexion und Semantisierung von Glas und seiner Produktion in deutschsprachigen Texten des 13. Jahrhunderts“. Vortrag auf der interdisziplinären Tagung „staging techne. Medialisierung und Transformation künstlerischer Techniken“ der DFG-Forschungsgruppe „Dimensionen der techne in den Künsten Erscheinungsweisen – Ordnungen – Narrative“, Köln, 18.-20. September 2024.

    • Das Gewebe der Sprache. Poetische Kreativität bei Gottfried von Straßburg und Konrad von Würzburg. In: Medieval Theories of the Creative Act / Theorien des kreativen Akts im Mittelalter / Théories médiévales de l’acte créatif. Freiburger Colloquium 2015. Hrsg. von Elisabeth Dutton und Martin Rohde. Wiesbaden: Reichert 2017 (Scrinium Friburgense 38). S. 87-102.
    • Buch – Gewand – Text – Körper. Reflexionen des Medialen im legendarischen und höfischen Erzählen der Vormoderne. In: „Paramente in Bewegung. Bildwelten liturgischer Textilien (12.-21. Jahrhundert)“. Hrsg. von Ursula Röper und Hans Jürgen Scheuer. Regensburg 2019. S. 96-110.
    • Klang – Raum – Bewegung. Mittelalterliche Wahrnehmungsweisen lautlicher Sphären in Text und Bild. In: Lautsphären des Mittelalters. Akustische Perspektiven zwischen Lärm und Stille. Hrsg. von Martin Clauss, Gesine Mierke und Antonia Krüger. Köln: Böhlau 2020 (Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte 89). S. 157-176.
    • die diner clage wunden mit troste wollen heilen. Harmonia als heilende Kraft in allegorischer Lehrdichtung. In: Heil und Heilung. Die Kultur der Selbstsorge in der Kunst und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hrsg. von Tobias Bulang und Regina Toepfer. Heidelberg: Winter 2020. S. 63-80.
    • Bild und Geschichte. Der Wunderbaum in Konrads von Würzburg „Trojanerkrieg“. In: Geschichte erzählen. Strategien der Narrativierung von Vergangenheit im Mittelalters. XXV. Anglo-German-Colloquium, Manchester 2017. Hrsg. von Sarah Bowden, Manfred Eikelmann, Stephen Mossman und Michael Stolz. Tübingen: Narr Francke Attempto 2020. S. 229-242.
    • geweben dise buochstaben. Zur Form und Semantik textiler Inschriften in mittelalterlicher Literatur (mit einer Interpretation zum Engelhard). In: Über Stoff und Stein: Knotenpunkte zwischen Textilkunst und Epigraphik. Beiträge zur 15. Internationalen Fachtagung für mittelalterliche und frühneuzeitliche Epigraphik vom 12.-14. Februar 2020 in München. Hrsg. von Tanja Kohwagner-Nikolai, Bernd Päffgen und Christine Steininger. Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2021, S. 271-284.
    • ebenhellung – mithellung – missehellung. Semantisierungen von Concordia und Discordia in deutschen Texten des Mittelalters. In: Consensus. Hrsg. von Andreas Speer und Thomas Jeschke (Miscellanea Mediaevalia 43). Berlin / Boston: de Gruyter 2024. S. 251–267.
    • daz gevilde nach dem helde klang. Zur Poetologie intersensorischer Lautsphären in Wolframs von Eschenbach „Parzival“. In: Artusroman und Klanglichkeit. Hrsg. von: Cora Dietl, Christoph Schanze, Friedrich Wolfzettel und Lena Zudrell. Berlin 2026 (Schriften der Internationalen Artusgesellschaft 18), S. 91-108.


    Vollständiges Publikationsverzeichnis

    Abschlussarbeiten können bei mir grundsätzlich – je nach Absprache – aus dem gesamten Spektrum der älteren deutschen Literatur vom frühen Mittelalter bis in die frühe Neuzeit geschrieben werden; dabei sind auch kooperative Betreuungen zu Themen in Verbindung mit der neueren Literaturwissenschaft, der Fachdidaktik oder auch anderen mediävistischen Fachdisziplinen möglich. Beispiele für Abschlussarbeiten aus den vergangenen Jahren sind:

    Bachelorarbeiten

    • Religiöse Literatur im Deutschunterricht anhand der Frauenmystik.
    • Die Gralshandlung in Wolframs von Eschenbach „Parzival“ – eine aventiure?

    Masterarbeiten

    • Das ‚Korpus der Klostermedizin‘ in der Göttinger Handschrift Cod. Ms. Jurid. 391: Diplomatischer Abdruck, Edition, Kommentar und Glossar.
    • Die Funktion der Musik in Gottfried von Straßburgs „Tristan“.
    • Nibelungentreuebuch? Die Relevanz mittelalterlicher Literatur für den modernen (Deutsch)-Unterricht